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Beteiligung der jungen Mitmenschen

Wir halten es für unabdingbar, die Jugendlichen in relevante politische Entscheidungen mit einzubeziehen.

Allerdings stellen wir fest, dass gerade das Leben der jungen Menschen sich manchmal stündlich komplett verändert. Unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger befinden sich in schulischer oder beruflicher Ausbildung; die Anforderungen, die hier an sie gestellt werden, sind hoch und sehr zeitintensiv. So verwundert es nicht, dass das Jugendparlament sich als ständige Einrichtung nicht halten konnte.

Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Jugendlichen projektbezogen mit einzubeziehen. Als wir vor Jahren den Bau der Skateranlage durchgesetzt hatten, fanden sich sofort viele Interessierte, die tatkräftig mit anpackten und so "ihr" Projekt mit gestalteten. Genauso erfolgreich war die Sanierung der Anlage, die Mitte Juni 2011 stattfand.

Für uns sind die jungen Menschen sehr wichtig. In Zeiten, in denen der "Demografische Wandel" das Handeln beeinflusst, dürfen die jungen Leute keinesfalls vergessen werden.

Wir wollen, dass die von Entscheidungen betroffenen Bevölkerungsschichten vorher mit einbezogen werden und wir wünschen uns, dass viele von unserem Angebot der aktiven Mitgestaltung Gebrauch machen werden.

(Sehr gutes Beispiel: Sanierung der Skateranlage vom 20. - 24.06 2011)

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Foto: Susanne de Bruijn

Innerörtlicher Busverkehr

Dieses Thema ist für uns aktueller denn je. Die Wege für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, aber auch Frauen/Männer mit Kinderwagen werden länger. Gerade für ältere Menschen, die z.B. auf dem Steinfeld wohnen und einen Angehörigen auf dem Friedhof "Am Ehrenberg" bestattet haben, ist der Weg zur letzten Ruhestätte nahezu unüberwindbar.

Menschen, die in Hollenbeck, Issendorf oder Ruschwedel leben, muss es möglich gemacht werden, unkompliziert, plan-  und finanzierbar nach Harsefeld zu gelangen, um dort die Einkäufe zu tätigen, Ärzte oder auch den Friseur aufzusuchen und nicht zuletzt, um auch weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnzunehmen und das vielfältige Angebot der ansässigen Vereine und Institutionen zu nutzen.

Die teilweise chaotischen verkehrlichen Situationen an den Schulen würden entfallen, wenn die Schüler eine sinnvolle Beförderungsmöglichkeit und somit eine Alternative zum Hinbringen-durch-die Eltern angeboten bekämen.

Wir werden hierzu das Prinzip Bürgerbus verfolgen mit dem Ziel, unsere Einwohner mobil zu halten, besonders wenn dieses aus eigenen Kräften nicht mehr hinreichend gewährleistet ist.

 Ordner - JPG - Citybus.jpg Foto: www.kutsenits.at

Barrierefreiheit

Den Menschen mit Behinderungen muss ihr Leben so leicht wie möglich gemacht werden. Hier sehen wir uns in der Pflicht, auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben z. B. bei Baumaßnahmen, zu achten.

Dass es in Harsefeld einen "Behindertenbeirat" gibt, dafür haben wir in dieser Legislaturperiode gesorgt. Dass der "Behindertenbeauftragte" an den Sitzungen des Bau-Ausschusses teilnehmen darf und dass ihm auch das Wort erteilt wird, war dann eine logische Schlussfolgerung.

So ist es möglich, die erforderlichen Maßnahmen vorzusehen, und wir haben die Möglichkeit auf die Erfahrung eines Betroffenen zurück zu greifen. Ein besonders gelungenes Beispiel für Barrierefreiheit in Harsefeld ist die hergestellte Auffahrt zum Kioskbereich im Freibad.

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Foto: Sabine Hellwege

Wirtschaftsförderung in Harsefeld

Harsefeld ist seit je her bekannt für qualifizierte Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen, aus dem produzierenden Gewerbe. Auch der Einzelhandel ist im Vergleich zu anderen Orten noch vielfältig und es gibt unternehmergeführte Geschäfte. Trotzdem gilt es für die Zukunft möglichst mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort anzubieten. Insbesondere auch Teilzeitarbeitsplätze für Frauen sind wünschenswert.

Wie lässt sich solch ein Anliegen verwirklichen?

Da haben wir Organisationen wie die Süderelbe AG oder wir haben den Wirtschaftsförderer des Landkreises, der jedoch auch andere Orte zu betreuen hat und beide haben ihr Hauptaugenmerk dann eher auf die "großen Fische". Die gezielte Ansprache z.B. bei Unternehmen der Internetbranche, kleineren Unternehmen oder Zulieferfirmen kann von unserer Verwaltung nicht "so nebenbei" mit abgearbeitet werden.

Daher fordern wir schon seit langem die Einstellung eines eigenen Wirtschaftsförderers für die Gemeinde. Zu den Aufgaben eines solchen "Kümmerers" würde nicht nur die Ansiedlung neuer Firmen, sondern auch Bestandspflege und die Auslotung neuer Möglichkeiten gehören.

Wir halten das für einen sehr wichtigen Punkt, der uns in der Mitbewerberschaft zu den anderen Gemeinden große Vorteile verschaffen kann. Wir werden weiterhin daran arbeiten, dass es uns in der kommenden Legislaturperiode gelingen wird, dieses Vorhaben umzusetzen.

Wo bleibt das Geld im Flecken und in der Samtgemeinde Harsefeld?

Ordner - PDF - pdf.jpg  Wo bleibt das Geld im Flecken?

Ordner - PDF - pdf.jpg   Wo bleibt das Geld in der Samtgemeinde?